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1836 bis 1846 fand die sogenannte Schlacht
von Onda (batalla de Onda) statt, in der
drei Bataillone des Karlistenheers besiegt
wurden. Historisch-künstlerisches Erbe
Die Altstadt mit ihren engen und steilen
Gassen, wird durch die Linie der früheren
Stadtmauer am Fuss des Burghügels begrenzt.
Auf diesem Hügel erhebt sich der Turm
Torre del Moro, Sinnbild der Stadt. Die
Altstadt und die Burg wurden im Jahre 1967
zum historisch-künstlerischen Erbe
und zum allgemeinen Kulturgut erklärt.
Weitere interessante Besichtigungspunkte
sind la Font del Sabater, das Portal Sant
Pere (XVI. Jahrhundert) mit dem Wappen des
Hauses Aragón und ganz besonders
die Plaza de l’Almudí, auch
Font de Dins genannt, mit seiner typisch
mittelalterlichen Struktur und Bogenbauten.
Unter den kirchlichen Gebäuden ist
die Pfarrkirche Nuestra Señora de
la Asunción besonders lohnenswert.
Es empfiehlt sich der Besuch der Wallfahrtskapelle
des Schutzpatrons der Stadt Santíssim
Salvador, die inmitten einer unvergleichlich
schönen Naturkulisse liegt. Die Kapelle
stammt aus dem Mittelalter, die Dekoration
innen ist allerdings Barock. An der Fassade
direkt über dem Eingang sollte man
das grosse Keramikbild von Mundina aus dem
XIX. Jahrhundert beachten.
Neben den religiösen Bauten sind die
Mühle de la Reixa, welche momentan
restauriert wird, sowie das kürzlich
eröffnete Kulturhaus (Casa de la Cultura)
direkt neben dem Theater-Kino Monaco besonders
zu empfehlen.
Die “Burg
der Dreihundert Türme”
Der Chronist Muntaner berichtet, dass die
ursprünglich römische Burg von
Onda so viele Türme zählt wie
das Jahr Tage («el castell e la vila
d’Onda que hi ha aiantes torres com
dies ha en l’any»); daher kommt
der Beiname “Burg der Dreihundert
Türme”. Die Befestigungsanlage
befindet sich auf einem grossen Gelände
auf einem Hügel in der Nähe der
Stadt und besteht aus vier gestuften Bereichen.
Sie wurde im Jahre 1967 zusammen mit der
Altstadt zum Historisch-Künstlerischen
Werk erklärt.
Kachelmuseum
Im Kachel- oder Keramikmuseum werden mehr
als 8.000 Stücke aufbewahrt. Die Sammlung,
welche im Jahre 1968 begonnen wurde, umfasst
Stücke aus der Gotik bis hin zu aktuellen
Werken, aus dem Mittelalter, der Renaissance,
dem Barock, der Moderne und der zeitgenössischen
Epoche.
Ausserdem werden dem Besucher ethnologische
und industrielle Arbeiten sowie Dokumentationsserien
über einheimische und landesweite Produktionen
gezeigt. Ebenso sind bedeutende Sammlungen
von lokalen oder aus Ribesalbes stammenden
Stücken aus dem XIX. und XX: Jahrhundert
zu sehen, sowie Keramikwerke herausragender
Künstler (Peyró, Alós,
Mundina, Safont, etc.) und Stücke aus
der Keramikschule der Provinz oder vom Ausbildungszentrum
junger Künstler.
Naturwissenschaftliches
Museum
Ausserhalb vom Stadtzentrum, in der Nähe
der Kirche Mare de Déu de l’Esperança
befindet sich dieses interessante Museum,
das über 10.000 Arten aus der Tierwelt
und ebensoviele aus der Pflanzen-und Mineralwelt
beherbergt. Unter den bedeutensten Sammlungen
befinden sich die Säugetiere, Fische,
Krustentiere, Batrachier, Insekten, Minerale,
Weichtiere, Pflanzen und Fossile, sowie
eine umfassende Anatomie- und Knochenabteilung.
Am interessantesten ist aber sicherlich
der Saal der Missbildungen: hier kann man
die Launen der Natur bestaunen, welche unglaubliche
Exemplare geschaffen haben, wie zum Beispiel
Exemplare mit zwei Köpfen oder Gliedern
auf dem Rücken, um nur einige Kuriositäten
zu nennen.
Feste und
Traditionen
Die Patronatsfeste von Onda werden im Oktober
gefeiert und sind den Schutzheiligen der
Stadt gewidmet: Santísimo Salvador,
Virgen de la Esperanza und San Roque. Nennenswert
ist das berühmte Fira d’Onda,
welches aufgrund seiner beliebten Stierausstellungen
Personen aus dem ganzen Umkreis anzieht.
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