Diese Legende über die Fuente de los
Baños (Quelle des Bades) zieht seit
Jahrzehnten zahlreiche Besucher an. Der
Ort verfügt in der Gegenwart rund um
das moderne Heil- und Thermalbad über
ein komplettes Hotelangebot.
Die Ruinen der Burg und Reste verschiedener
Wachtürme erinnern an die Besiedlung
der Mauren im XI. Jahrhundert, die von allen
Kulturen hier am meisten Spuren hinterliessen.
Doch auch andere Funde wurden gemacht, welche
die Gegenwart früherer Zivilisationen
beweisen, wie zum Beispiel die archäologischen
Funde aus der Vorgeschichte, genauer gesagt
dem Metallzeitalter, in der berühmten
Cueva Negra, etwa hundert Meter über
der Fuente de los Baños.
Ausserdem exisiteren auch Ausgrabungen
einer menschlichen Siedlung aus dem zweiten
Eisenzeitalter in der Gegend “El Plarandar”,
wo man vor allem zahlreiche Überreste
iberischer Keramik fand. Die ersten Daten
über die Gründung von Montanejos
stammen aus der Zeit zwischen 225 und 205
vor Christus, als die Turboletas die Stadt
Teruel in Richtung der Wälder verliessen,
um der Unterdrückung der Karthager
und Römer zu entkommen.
Stadtrundgang
In der Stadt sollte man sich unbedingt den
alten arabischen Turm und die Kirche Santiago
Apóstol aus dem XVII. Jahrhundert
ansehen, sowie die Wallfahrtskirche Nuestra
Señora de los Desamparados in der
Alquería. Etwas ausserhalb der Stadt
geniesst man einen herrlichen Blick auf
den See Arenós, den Morrón
de Campos oder auf die Zone Cabezo und Estrechos.
Die “Fuente
de los Baños”
In Montanejos gibt es nicht weniger als
54 Quellen. Die herausragenste ist zweifellos
die Fuente de los Baños (Quelle des
Bades), aus der 5.000 Liter Wasser pro Minute
mit einer Temperatur von 25º C fliessen.
Zur Quelle gelangt man über die Strasse,
die zum Stausee Arenós führt.
Rund um diese Quelle wurde 1997 ein modernes
Heilbad eröffnet, wo der Besucher die
wohltuenden und medizinisch-heilsamen Eigenschaften
des Wassers in Form von Hydro- und Thermaltherapie
geniessen kann.
Die Fuente de los Baños wurde im
Jahre 1863 zum öffentlichen Nutzen
erklärt, obwohl ihr Ruhm viel älter
ist. Bereits die Mauren erbauten dort ein
Heilbad, von dem noch Reste zu sehen sind.
Die Legende besagt, dass ein maurischer
König dieses Bad bauen liess, um die
Schönheit seiner Frauen bis in alle
Ewigkeit zu erhalten. Andere interessante
Quellen sind unter anderem La Zorrica, La
Cerrada, El Señoro oder La Pechina.
Wanderungen
In der unregelmässigen Landschaft kann
man zahlreiche Sportmöglichkeiten nutzen,
wie zum Beispiel Wandern (Wanderwege GR-36,
GR-7 und PR-V-126), Angeln, Reiten, Mountainbiken....
Die Fans von Risikosportarten kommen hier
so richtig auf ihre Kosten. mit Möglichkeiten
zum Bungeespringen, Schluchtenwandern, Höhenerforschen
oder Klettern. Besonders gute Klettermöglichkeiten
findet man an der Steilwand in der Maimonaschlucht
(mit einer der besten Kletterschulen Spaniens),
im Estrecho de Montañejos oder in
dem Klamm von Chillapájaros mit 100
Meter Höhe und 25 Meter Breite. Weiterhin
befindet sich am Puente Nuevo eine Bungeeanlage.
Feste und
Traditionen
Im September finden die Feierlichkeiten
zu Ehren der Jungfrau der Verlassenen, der
Jungfrau des Rosenkranzes und des Heiligen
Herz Jesu statt.
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