Historische Daten
-Nach der arabischen Eroberung entstanden rund um den Fluss Belcaire etwa zwölf maurische Landgüter (alquerías). Sechs davon - Alcúdia, Zeneja, Benigafull, Benizahat, Zeneta und Benigasló- befanden sich im heutigen Stadtbezirk von Vall d’Uixó.

 


- Im XIV Jahrhundert vergrösserte sich die Stadt Vinaròs dank der wachsenden Handelsaktivität, im Weinexport nach Übersee und Europa.

Im XV. und XVI. Jahrhundert erlebte Valencia eine politische und wirtschaftliche Blütezeit und verwandelte sich in eine Wirtschaftsmacht des Mittelmeeres.

 
  - Trotz der Ankunft vom Cid (1094) blieb die Burg Montornés (Benicàssim) bis zum Jahre 1234 unter maurischer Herrschaft. In diesem Jahr eroberte sie König Jaume I. entgültig für das Christentum zurück.

Im Jahre 1099 eroberten die gefürchteten Almoraviden das valencianische Territorium, und erst im Jahre 1238 gelang es dem katalanisch-aragonesischen König Jaume I, das Gebiet entgültig zurückzuerlangen und ein Königreich zu gründen.

 
  Historische Daten
-Im Jahre 1251 unterschrieb Jaume I el Conqueridor ein Privileg für die Gründung der Stadt Castellón de la Plana, deren Bau dem Architekten Alonso de Arrufat anvertraut wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte das Volk im Castillo Viejo (alten Kastell).

Dieses historische Ereignis wird jedes Jahr in der Fastenzeit mit dem Gründungsfest gefeiert, auch Fiestas de la Magdalena genannt. Einer der Hauptakte ist die Romería de las Cañas (Prozession der Rohrstöcke) bis zur Wallfahrtskapelle Magdalena, welche sich ausserhalb der Stadt auf einem Berg befindet, in Erinnerung an die Pilgerreise der ersten Bewohner der Stadt Castellón de la Plana.

- König Jaume I. gründete im XIII. Jahrhundert Vila-real, nachdem er sie von Plana de Burriana getrennt hatte. Dadurch bekam die Stadt eine Repräsentation im Parlament des Königreiches, sowie das Privileg das königliche Zeichen auf der Flagge zu zeigen.

- Im Jahr 1294 übergab Jaume II. die Stadt Peñíscola dem Templerorden im Tausch fur Tortosa, eroberte sie aber im Jahre 1307 gewaltsam zurück. Im Jahr 1319 übernahm sie der allmächtige Montesaorden, welcher die Stadt als Nutzniessung dem aragonesischen Kardinal Pedro Martínez de Luna übergab. Dieser Kardinal wird Jahre später besser unter dem Namen Papst Benedikt XIII Luna bekannt sein.

-Im August des Jahres 1397 geschah ein bedeutsamen Ereignis in Torreblanca: Berberpiraten überfielen und plünderten die Stadt und stahlen den Kirchenschatz und die Monstranz. Auf wundersame Weise wurde es ein Jahr später zurückgewonnen, nachdem sich verschiedene Genossenschaften von Valencia und Mallorca vereinigt hatten und mit 70 Schiffen und 7500 Kriegern gegen die Piraten in den Kampf zogen.

 

Diese Epoche nennt man das Siglo de Oro valenciano de la cultura (goldene Jahrhundert der Kultur von Valencia), welches viele Künstler hervorgebracht hat, wie zum Beispiel den berühmten Dichter Ausiàs March. Am 15. August 1414 hält Papst Benedikt XIII.

Luna eine pontifikale Messe in der Kirche Santa Maria la Major in Morella, präsidiert von König Ferran d’Antequera und die Predikt wurde vom berühmten Sant Vicent Ferrer gehalten.


Historische Daten
- Am 15. August 1429 verzichtete Clemens VIII., Nachfolger des Papst Luna, in der erzpriesterlichen Kirche Sant Mateu vor Pedro de Foix, Legat des Papstes Martin V., auf die Papstwürde. Somit endete nach 40 Jahren die Spaltung der westlichen Kirche.

Leider fand die Zeit des Überflusses ein Ende und einige Ereignisse kündeten den Beginn des Verfalls der Region an, wie beispielsweise die Bruderschaftsbewegung (Germanías 1519-1522) oder die Vertreibung der Morisken im Jahre 1609, Angehörige der arabischen Religion, die bis zu diesem Moment mit der neuen katalanisch-aragonesischen Bevölkerung zusammengelebt hatten. Diese grausame Vertreibung tausender Bauern und die somit fehlende Arbeitskraft hatte zur Folge, dass das Land brachlag.

Historische Daten
- Im Jahre 1521 fand die Schlacht von Almenara (la batalla de Almenara) statt, welche die erste Niederlage der Brüdergemeinden bedeutete und den Verlust der Kontrolle über die Region von Castellón zur Folge hatte.

Der Erbfolgekrieg endete im Jahre 1707 mit dem Sieg der Botiflers, Partisanen des französischen Königs. Daraufhin annulierte Felipe V. den seit fünf Jahrhunderten bestehenden Furs de los valencianos als Strafe dafür, dass sie den Erzherzog Karl von Österreich unterstützt hatten.

 
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